Handlungsfelder des naturnahen Gärtnerns

Grundlagen

Grundlagen nennen wir diese Punkte, weil sie die Basis für einen naturnahen Garten bilden. Nicht nur, weil so alles, was die Natur hervorbringt, wachsen und gedeihen darf. Sondern auch weil dadurch das Bodenleben gefördert wird, ohne parallel ökologisch unersetzliche Hochmoore durch Torfabbau zu zerstören.

  • Kein Einsatz von Torf

Moore bedecken nur 3% der globalen Landfläche, binden aber 30% des auf der Erde vorkommenden Kohlenstoffs. Gleichzeitig kommen hier Arten vor, die in den meisten Regionen keine Chance mehr haben, da sie sich an die speziellen Gegebenheiten des Moors angepasst haben. Deswegen ist bei der Verwendung von fertigen Pflanzenerden darauf zu achten, dass kein Torf enthalten ist.

  • Kein Einsatz von Pestiziden

Durch vorbeugende Maßnahmen wie zum Beispiel durch eine Auswahl robuster standortgerechter Pflanzen und die Förderung von Nützlingen sind Pestizide im besten Fall nicht nötig. So können Sie auch ganz unbekümmert in Ihre Tomate beißen. Daneben bieten sich biologischer Pflanzenschutz und organische Dünger an.

  • Möglichst organische Dünger verwenden

Kompost, Jauchen, Mulchen und Gründüngung sind alles Möglichkeiten, den Boden auf natürliche Weise gesund und lebendig zu halten. Die Pflanzen sind dadurch optimal mit Nährstoffen versorgt und haben die besten Voraussetzungen für ein kräftiges Wachstum. Aber achten Sie auch bei Kompost auf die richtige Dosierung, denn bei Überdüngung können die überschüssigen Nährstoffe das Grundwasser belasten. Kunstdünger werden unter hohem Energieaufwand hergestellt und hemmen den Humusaufbau im vorhandenen Boden.

Voraussetzungen bei Pflanzen- und Saatgutauswahl

Die Voraussetzungen bei der Pflanzen- und Saatgutauswahl schränken die Auswahl an Pflanzen und Saatgut zwar ein, aber im Endeffekt hat man eine größere Artenvielfalt im Garten, da sich die heimischen Tierarten auf die regionaltypischen Pflanzen spezialisiert haben, sind sie auch auf diese angewiesen. Ziel ist es, den eigenen Garten möglichst arten- und strukturreich zu bepflanzen und eventuell auf Pflanzgemeinschaften einzugehen, so gedeihen zum Beispiel Basilikum und Knoblauch gut bei Tomaten.

 

  • Heimische Arten

Heimische Arten sind besonders nützlich für den naturnahen Garten, da sich die heimische Tierwelt im Laufe der Jahrhunderte/Jahrtausende an sie angepasst hat. Sie haben meist einen höheren ökologischen Wert als exotische Neophyten. Zudem sind sie meist robuster gegenüber Krankheiten oder Trockenphasen. Als heimisch bezeichnet man Arten, die vor 1492 (dem Jahr der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus) regional natürlicherweise vorkamen und sich etabliert haben. Heimische Arten sind damit indigene, archäophytische und gebietseigene (autochthone) Arten.

  • Ungefüllte Blüten

Bei gefüllten Blüten wurden durch Züchtungen die Anzahl der Blütenblätter vermehrt, wobei die Staubblätter nun für pollen- und nektarliebende Insekten entweder schwer zugänglich oder gänzlich zurückgebildet sind. Bei ungefüllten Blüten ist das nicht der Fall – sie liefern Pollen und Nektar für Insekten.

  • Keine Invasiven Arten

Invasive Arten, die sich durch das Fehlen natürlicher Feinde recht schnell großflächig ausbreiten und so gefährdend für Ökosysteme werden können, sollten nicht verwendet werden. Und wenn sich bereits eine solche Art in Ihrem Garten befindet, dann behalten Sie diese am Besten im Blick und achten auf den Zeitpunkt der Samenbildung, um gegebenenfalls eine Ausbreitung einzudämmen. Auf der Seite des BfN finden Sie die aktuelle Unionsliste der invasiven gebietsfremden Arten. Eine gute Zusammenfassung über Gebietsheimische Gehölze in Baden-Württemberg gibt es auch in einem Dokument der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (hier zu finden, auf Seite 60 ist auch Rheinstetten vertreten).

  • Kein Hybridsaatgut

Hybridsaatgut ist teuer, muss jedes Jahr zugekauft werden und die Früchte reifen nahezu alle gleichzeitig, was bei Hobbygärtner*innen häufig zu Problemen bei Lagerung und Verwertung führt. Setzen Sie auf samenfeste Sorten, die widerstandsfähig gegenüber den Folgen des Klimawandels sind. Damit sind Sorten gemeint, die auch längere Trockenphasen und leichte Überschwemmungen durch Starkregen überstehen.

  • Möglichst aus biologischem Anbau

Bei biologisch angebauten Pflanzen werden keine synthetischen Pflanzenschutzmittel oder Mineraldünger verwendet. Stattdessen wird mit organischen Düngern und Nützlingen gearbeitet. Dabei gehen die Nutzung und der Schutz der Natur miteinander einher. Achten Sie aber trotzdem bei Pflanzen aus biologischem Anbau darauf, dass Sie nicht einen Strauch im Topf mit torfhaltiger Erde kaufen.

  • Passend zum Standort

Passt die Pflanze zu den Standortbedingungen, so kann man nicht nur verschiedensten Krankheiten vorbeugen, sondern auch den Wasserverbrauch reduzieren. Die standortgerechte Pflanzung und Ansaat richtet sich zum Beispiel an die Bodenart, Temperatur, Licht, Niederschlag.

  • Jahreszeitlich versetzte Blüh- und Fruchtfolgen

Das Ziel sollte sein, dass das ganze Jahr über ein reichliches Nahrungsangebot zur Verfügung steht. Das schließt den Menschen nicht aus und es gibt zu jeder Jahreszeit etwas Leckeres im Garten zu verkosten.

Naturgartenelemente

Durch die Naturgartenelemente wird ein Naturgarten erst lebendig, dabei gilt stets: Je vielfältiger das Angebot, desto vielfältiger auch die Bewohner. Es geht um ein ausgewogenes Zusammenspiel der unterschiedlichen Bereiche. Generell finden sehr viele Insekten in unseren Städten keinen Lebensraum und keine Nahrung mehr - deswegen sind private Gärten auch so wichtig! Sie bilden kleine Biotope in unseren Städten, wohin sich die Insekten, Vögel und alle anderen Kleinstlebewesen zurückziehen können. Damit sich die Natur so entwickeln kann, wie es hier vor Ort typisch ist, sollten bei allen Naturgartenelementen die Voraussetzungen für die Pflanzen- und Saatgutauswahl berücksichtigt werden.

  • Wildstrauchhecken

Vielfältige Wildstrauchhecken bieten Insekten, Vögeln und kleinen Säugetieren Unterschlupf und Nahrung.

  • (Laub)bäume

Viele Tiere brauchen heimische Bäume als Nistplatz, Behausung oder als Nahrungslieferant. Im Vergleich zu Nadelbäumen, bringen Laubbäume eine Dynamik in den Garten und machen die Jahreszeiten ablesbar. Sie bieten Blüten und Früchte, im Sommer Schatten und im Herbst Laub, dass sich gut für Verstecke eignet, beispielsweise für das Rotkehlchen oder die Nachtigall.

  • Gemüse- und Kräutergarten

Gemüse und Kräuter aus dem naturnahen Garten sind nicht nur im Geschmack besser, sondern sind auch frei von Pestizidrückständen, haben in der Regel einen höheren Vitamin- und Nährstoffgehalt und sind daher gesünder für uns. Aber die eigens angebauten Pflanzen werden auch deutlich mehr wertgeschätzt, weil bis man die Tomate ernten kann, vergehen Monate regelmäßiger Pflege. Zudem spart man noch die CO2-Emmisionen, die beim Transport aufkommen würden.

  • Obstbäume und Beerensträucher

Nicht nur für Tiere bieten sie Nahrung, auch wir Menschen haben etwas davon, Obstbäume und Beerensträucher in unserem Garten anzupflanzen. Setzen Sie Wildobst (alte Sorten) ein, z.B. Felsenbirne, Sanddorn, Holunder, Mispel oder Wildpflaume. Diese sind einerseits robuster und andererseits bringen sie Abwechslung in unseren Obstkorb.

  • Wiese oder Wiesenelemente

Auf Wiesen findet man viele Insekten, die auf dem englischen Rasen nicht zu finden sind. Viele Heuschreckenarten und Grillen sind dort Zuhause und bei blühenden Wildblumen sieht man natürlich auch viele Schmetterlinge. Dabei muss man nicht das komplette Grundstück zur Wiese umfunktionieren, es reicht schon einen kleinen Teil des Gartens als Wiese anzulegen.

  • Sonderstandorte

Die Sonderstandorte bieten Heimat für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten, die normalerweise in der Stadt so gut wie nie vorkommen würden. Sonderstandorte sind zum Beispiel Wasserstellen, Steinhaufen, Trockenmauern oder Wälle und Anhöhungen.

  • Wildes Eck

Im Wilden Eck soll nahezu unberührte Natur wieder entstehen können. Das heißt, in diesem Bereich muss nichts gepflegt  werden (Ausnahme: eventuelles Abräumen im Frühjahr), sondern er darf sich frei entwickeln, und bildet gleichzeitig einen Rückzugsort für Tiere. Auch die unbeliebte Brennnessel, die unersetzlich ist für viele Schmetterlingsraupen, ist hier willkommen.

  • Blumen und (blühende) Stauden

Hier sind in Sachen Farbe und Größe der Fantasie keine Grenzen gesetzt, allerdings sollten die Voraussetzungen bei der Pflanzen- und Saatgutauswahl beachtet werden.

  • Nützlingsunterkünfte

Unter Nützlingsunterkünfte zählt man in der Regel Insektenhotels, sowie Nistkästen für Vögel und Totholzhaufen. Wobei Totholzhaufen hier eigentlich der falsche Begriff ist, denn ein Stück totes Holz steckt voller lebendiger Kleinstlebewesen, die die Holzfasern zersetzen und den Boden wieder mit Nährstoffen versorgen.

Umweltfreundliche Materialwahl und Baumaßnahmen

Durch die Materialwahl können wir bewusst etwas für den Klimaschutz tun. Außerdem können wir so auch den Geldbeutel schonen, denn alles was schon da ist, kann weiterbenutzt oder auch zweckentfremdet werden. Also, wenn Sie zuhause noch eine Menge Natursteine liegen haben, die beispielsweise aus China stammen, dann verwenden Sie diese zum Beispiel für eine Trockenmauer. So haben Sie nicht nur einen Sonderstandort geschaffen, sondern auch dafür gesorgt, dass die Steine, die Sie bereits hatten, nicht umsonst von China hertransportiert wurden. Alles, was Sie neu in den Garten bringen, sollte aber möglichst den Kriterien von umweltfreundlichen (Bau-)Materialien entsprechen.

  • Kunststoffe nur in Ausnahmen verwenden

Kunststoffe basieren auf Erdöl und werden über die Jahre in immer noch kleinere Teilchen zerrieben und landen so als Mikroplastik in unseren Böden und Gewässern. Daher wird im naturnahen Garten weitestgehend auf Kunststoffe verzichtet.

  • Umweltfreundliche Naturmaterialien

Im naturnahen Garten setzen wir auf natürliche Materialien, wie Steine und unbehandeltes, möglichst witterungsbeständiges Holz aus möglichst nachhaltiger Waldwirtschaft. Dabei wird darauf geachtet, dass die Materialien regionaltypisch und zumindest aus Mitteleuropa kommen, um lange Transportwege zu vermeiden.

  • Wieder- bzw. Weiterverwendung bereits vorhandener Materialien

Viele Dinge, die Sie bereits im Garten oder Zuhause haben, können wiederverwendet werden. Beispielsweise können Sie alte Dachziegel, die übrig geblieben sind, einfach aufeinanderstapeln, dort können sich die verschiedensten Tiere verkriechen. Oder Sie lassen sich im Internet inspirieren, was sich noch alles mit vermeintlichem Abfall anstellen lässt. Achten Sie aber bitte darauf, dass keine Kunststoffe und andere unkompostierbaren Materialien in der Erde landen und dort vergessen werden.

  • Geringer Versiegelungsgrad

Bei der geplanten Neuanlage von Wegen oder Bodenbelägen ist auf die Wasserdurchlässigkeit der versiegelten Fläche zu achten. Es können beispielsweise Wege aus Holzhäckseln oder Trittplatten statt vollversiegelter Bodenbeläge verwendet werden. Dadurch können auch Niederschlagswassergebühren eingespart werden. Auch Dächer können begrünt werden.

  • Möglichst kein Bodenaustausch

Abtransporte von vorhandenem Boden und Bodenverdichtungen werden nach Möglichkeit vermieden. Stattdessen werden Bodenverbesserungsmaßnahmen wie das Bedecken des Bodens durch natürliche Mulch-Materialien zur Förderung des Bodenlebens eingesetzt.

Nachhaltiger Umgang

Naturnahe Gärten sind im besten Fall im Einklang mit der Natur und den ihr zugrundeliegenden Kreisläufen, sodass kaum menschliche Eingriffe notwendig sind. Weil uns Klimaschutz mindestens genauso wichtig ist wie Tier- und Pflanzenschutz, vermeiden wir unnötige Transporte und sparen so gut es geht an Energie und Wasser.

  • Regenwassernutzung, sparsamer Umgang mit Wasser

Wenn die richtigen Pflanzen am richtigen Ort stehen, brauchen diese auch nicht viel Wasser. Falls es doch wieder mal zu langanhaltenden Hitzeperioden wie in den letzten Jahren kommen sollte, wird mit Regenwasser gegossen, was ohnehin wegen des niedrigeren Kalkgehalts für die Pflanzen besser geeignet ist.

  • Kompost

Wer einen Kompost hat, der muss sich um die Nährstoffversorgung seiner Pflanzen keine Sorgen machen. Die kleinen Mikroorganismen helfen dabei, Küchenabfälle, Rasenschnitt und Laub wieder in fruchtbare Erde zu verwandeln. In einer Hand voll gesunder Bodenerde leben mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde. Durch die Nutzung eines Komposts kann man nicht nur auf Dünger und Blumenerden aus dem Baumarkt verzichten, sondern in den meisten Fällen auch auf die Bio-Tonne.

  • Abgestorbene Pflanzstängel über den Winter stehen lassen

Viele Insekten überwintern in den stehengelassenen Halmen. Deswegen lassen Sie den Ordnungsdrang über den Herbst und Winter etwas ruhen und erfreuen Sie sich an den Insekten und Vögeln, die immer wieder gerne Ihren Garten aufsuchen.

  • Vermeidung elektrischer Beleuchtung

Lichtverschmutzung ist mittlerweile ein bekannter Begriff und auch in unseren Gärten haben wir damit zu tun. Es verbraucht nicht nur Strom, die ganze Nacht den Garten hell zu erleuchten, sondern verwirrt auch die Nachtfalter, die sich normalerweise am Licht des Mondes orientieren.

  • Heckenschneiden und Mähen auf das ökologisch notwendige Maß reduzieren

Durch übermäßige Pflege, wie ständiges Mähen oder Zurückschneiden der Hecken in jeder Jahreszeit, vertreiben Sie die Vögel und Insekten, die wohlmöglich gerade auf der Suche nach einer Unterkunft waren oder Sie legen Nester frei, die vorher durch Zweige vor Fressfeinden geschützt waren. Um ein reges Treiben im Garten zu fördern, empfiehlt es sich, nicht allzu gründlich und weniger häufig im Garten für Ordnung zu sorgen.

  • Bodenverbesserung durch schonende Maßnahmen, wie Mulchen

Bodenverbesserungsmaßnahmen sind in jedem Falle einem Bodenaustausch vorzuziehen. Mulchen ist eine bekannte Maßnahme, bei der es gilt, den Boden mit noch nicht verrottetem Material zu bedecken. Das wirkt gegen Unkräuter, hat eine Düngewirkung und schützt den Boden vor Austrocknung.

  • Selbstaussaat erwünschter Pflanzen wird geduldet

Räumen Sie nicht gleich nach der Blüte die ganzen verdorrten Pflanzen weg. Lassen Sie auch ein paar stehen, damit diese ihre Samen bilden können. Das ist auch eine Art die Vögel zu füttern.

  • Zulassen von Wildwuchs

Hier geht es hauptsächlich um die sogenannten „Unkräuter“, dazu zählen auch schon Gänseblümchen und Klee. Diese „Unkräuter“, die sich von allein in ihrem Garten ansiedeln, bereichern die Vielfalt, bedecken und schützen den Boden und locken Nützlinge an.

Erholung und soziales Miteinander

Ein naturnaher Garten ist nur halb so schön, wenn man ihn nicht teilt. Dabei kann man nicht nur gemeinsam Essen, sondern sich auch konkrete Gartentipps abholen. Oder Gemüse und Obst tauschen bzw. teilen, denn der eine Nachbar hat eventuell einige Obstbäume, die Nachbarin hat sich auf Gemüse spezialisiert und der Nachbar von gegenüber hat nur einen winzigen Garten, kann aber woanders mit anpacken. Und ganz nebenbei verbringt man mehr Zeit draußen, was sich positiv auf Körper und Seele auswirkt. Im Sinne einer offenen Gartenpforte kann man auch Gäste oder Neugierige in den Garten einladen und miteinander ins Gespräch kommen.

  • Austausch über Hindernisse und Lösungen

Es gibt nichts Besseres als jemanden in der unmittelbaren Umgebung zu haben, der genauso begeistert beim naturnahen Gärtnern mit dabei ist, wie man selbst. Tun Sie sich zusammen und tauschen Sie sich aus über verschiedene Methoden oder Pflanzen, die sie verwendet haben. Was hat gut geklappt? Was war ein Reinfall? Und gehen Sie Lösungen gemeinsam an.

  • Gemeinsame Aktionen (Gartenarbeit, Ernte und Verwertung)

„Viele Hände, schnelles Ende“, hat meine Mutter immer gesagt. Wenn es Dinge gibt, die Sie alleine nicht schaffen oder keine Motivation dazu haben, suchen Sie sich Mitstreiter*innen. Beim Gärtnern hat man den Vorteil, dass man sofort sehen kann was man geschafft hat und danach kann man den Tag noch beim gemeinsamen Essen ausklingen lassen.

  • Nachbar*innen einladen

Laden Sie Ihre Nachbar*innen ein. So kommt man ins Gespräch und merkt, dass man eventuell ganz ähnliche Interessen hat.

  • Teilen und Tauschen

Falls Sie mehr gepflanzt haben, als Sie selbst verbrauchen können, bietet es sich an die Ernte mit Nachbar*innen zu teilen oder mit anderen Hobbygärtner*innen zu tauschen. Vielleicht beschließen Sie sogar, zwei kleine, nebeneinander liegende Gärten zusammen zu legen und gemeinsam zu pflegen?

  • Wohlfühlecke

Natürlich soll man im Garten nicht nur ackern, sondern sich auch mal zur Ruhe setzen können. Richten Sie sich einen Teil Ihres Gartens so ein, wie es für Sie am Gemütlichsten ist. Wohlmöglich könnte das auch ein perfekter Ort sein, die ganzen tierischen Gartenbesucher mal heimlich zu beobachten. Vielleicht entdecken Sie ja neue Gesichter (vielleicht sogar die neugierige Nachbarin).